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Kurzinterview mit der Andrea-Soligruppe

Es ist etwas ruhig geworden seit der letzten Soli-Demo, wie geht es Andrea zur Zeit?

Soweit geht es Andrea ganz gut. Ihr Gesundheitszustand ist immernoch nicht so toll aufgrund von Vitaminmangel und schlechter ärztlicher Versorgung.

Wie sind die aktuellen Bedingungen vor Ort?

Momentan ist im knast Umbau und sie muss in einer Doppelzelle sitzen, was ihr nicht so gefällt. Dort wo sie jetzt sitzt, klappt es mit den Telefonieren auch nicht so recht. Verbindungen sind schlecht und hoher Andrang. Daher hat sie auch kaum Zeit zum Telefonieren; Die machen ihr ziemlichen Stress weil sie die Arbeit verweigert. Darf im Kiosk nicht einkaufen, da sie dass nur mit dem erarbeiteten Geld machen kann. Das bedeutet, dass sie nur den Fraß vom Knast bekommt. Daher auch ihr Vitaminmangel. Von Juni bis zu ihrer Freilassung fordern sie von ihr die Knastkosten, da sie nicht arbeitet.
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Zum Prozess gegen Andrea am 23.10.

Wir lehnen den Rechtsstaat zwar komplett ab, möchten hier aber ausführen, wie der Staat seine Rechtsstaatlichkeit außer Kraft setzt und als Staat mit nationalsozialistischer Vergangenheit Antifaschismus kriminalisiert.

Der Prozess am 23.10.2008 im Amtsgericht Tiergarten Raum 371 um 10:30 ist ein weiteres Beispiel für den Versuch der Kriminalisierung von Andrea als Antifaschistin. Andrea N. wurde am 1. Dezember 2007 in der Nähe einer Nazi-Demonstration in Berlin-Rudow von der Bulleneinheit des LKA 534 PMS links festgenommen. Bei der Demonstration am 1. Dezember 2007, genau wie bei einer Demonstration am 22. September 2007 in Berlin, wurden linke AktivistInnen gezielt durch diese Bulleneinheit verfolgt und angegriffen. 1
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Prozess gegen Andrea am 23.10.08

Am 23.10.08 findet ein Prozess mit codierten Bullen gegen die Antifaschistin Andrea statt (um 10.30 Uhr im Raum 371 im Amtsgericht Tiergarten – Turmstr. 91, Moabit). Ihr wird der Verstoß gegen das Versammlungs- und Waffengesetz bei der Antifademo in Neukölln am 1.12.2007 vorgeworfen. Am gleichen Tage wurde sie für 14 Monate weggehaftet.

Zeigt eure Solidarität und kommt zahlreich!
Haltet Ausschau nach einer voraussichtlich stattfindenden Infoveranstaltung über codierte Bullen.

Pressemitteilung vom 01.08.2008 zur Solidarität mit den Hungerstreikenden

Pressemitteilung vom 01.08.2008 der Andrea Soli-Gruppe

+++ Die Andrea Soli Gruppe solidarisiert sich mit den 515 Hungerstreikenden in 29 Haftanstalten der BRD. +++

Vom 1.8.-7.8.2008 findet ein Hungerstreik in den deutschen Knästen statt:

Sinn und Zweck des Hungerprotestes, welcher lediglich Auftakt weiterer vollkommen legaler
Protestaktionen sein wird, ist es, den durch Willkür- und Schikaneakte, durch vorsätzliche Rechtsbeugung, unterlassene Hilfeleistung, durch Psychoterror und Folter geprägten Alltag in deutschen Haftanstalten anzuprangern und Veränderung zu schaffen. Ganz ausdrücklich fordert I.v.I. die Abschaffung von Haftkosten, der Verpflichtung zur Arbeit (ohne das Recht auf Beschäftigung zuhaben), die Abschaffung der Isolationshaft/Trakte, der lebenslänglichen Freiheitsstrafe und der Verhängung von sog. Sicherungsverwahrung.
(Sämtliche Forderungen der I.v.I. wurden 2007 im Manifest festgeschrieben.)
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Hungerstreik in deutschen Knästen vom 1. bis 7. August

freiheit für alle gefangenen! solidarität mit den gefangenen im hungerstreik!

Vom 1. bis 7. August wird es in deutschen Knästen einen Hungerstreik von über 500 Inhaftierten geben mit der Forderung nach besseren Haftbedingen und für ein Ende der ständigen Schikanen. Wir erklären uns mit den Gefangenen solidarisch und unterstützen sie in ihrem Kampf.

Der Aufruf zum Hungerstreik (weitere Infos unter: www.abc-berlin.net/hungerstreik)
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